Mag.a Sandra Wiesinger, Mag. Thomas Reinprecht (Fotos: Institut Hartheim)

Neue GeschäftsführerInnen

Ab 1. Oktober bekommen wir eine neue Geschäftsführung. Mag.a Sandra Wiesinger und Mag. Thomas Reinprecht werden als Agogische Leiterin bzw. Kaufmännischer Leiter die Geschicke des Hauses übernehmen.

“Das Institut Hartheim ist ein Haus, das auf lange Jahre erfolgreichen Arbeitens zurückblicken kann. Es ist uns wichtig, auch die Zukunft des Hauses in guten Händen zu wissen2, so Dr. Wolfgang Schwaiger, als Obmann der GSI Eigentümervertreter. Durch den Abgang der derzeitigen Geschäftsleitung war man gefordert, ein neues Führungsteam zu suchen.

Mag.a Sandra Wiesinger (geb. 1977) wird neue Agogische Geschäftsführerin. Sie hat an der Universität Wien Sonder- und Heilpädagogik und an der Universität Krems Personzentrierte Psychotherapie studiert. Nach beruflichen Stationen in einem Kindertagesheim der Stadt Wien als Sonderkindergartenpädagogin und in einer Sonderpädagogischen Ambulanz in Wien ist sie derzeit Leiterin der Klinischen Heilpädagogik des Kepler Universitätsklinikums, Neuromed Campus in Linz. Darüber hinaus ist sie Lehrbeauftragte an verschiedenen akademischen Einrichtungen und ehrenamtlich Mitglied fachbezogener Vereine.

Mag. Thomas Reinprecht (geb. 1972) wird neuer Kaufmännischer Geschäftsführer. Er hat an der Universität Linz Sozialwirtschaft studiert und studiert derzeit nebenberuflich Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht ebendort. Herr Reinprecht begann seine Berufslaufbahn als Gold-, Silberschmied und Juwelier, wechselte dann zur Caritas für Menschen mit Behinderungen. Nach Trainertätigkeit im WIFI OÖ kam er zurück zur Caritas. Er ist derzeit in der Perspektive Handel Caritas gGmbH für die Projektstandorte in OÖ zuständig und österreichweit beratend tätig.

Die Neubestellung der Leitung war notwendig geworden, weil sich Mag. Josef Leitner künftig  im Schwerpunkt seiner Aufgabe als Geschäftsführer der Noah Sozialbetriebe GmbH der Begleitung von asylwerberInnen widmen will. Die Agogische Leiterin Mag.a Krystyna Cieslawski-Banet tritt nach vielen verdienstvollen Jahren ihren Ruhestand an.

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Austellung CHRISTOPH EDER in den KULTURFORMEN Linz

Eröffnung am Dienstag, den 26. April 2016 – zu sehen bis Ende Juni 2016

Interessiert an Grenzbereichen und Schnittstellen, zeigt die Galerie KULTURFORMEN ab 26. April 2016 Tuschezeichnungen und Brandmalereien von Christoph Eder, einem Künstler mit Down Syndrom. Seit 1998 ist er im Atelier de La Tour der Diakonie in Kärnten tätig. Brandmalerei ist eine kunsthandwerkliche Technik, bei der mit einem Brennstab filigrane Linien und Verzierungen ins Holz gebrannt werden.

Für Christoph Eder ist diese Technik jedoch ein künstlerisches Medium. Mit Bleistift skizziert er seine Ideen auf Holzplatten, dann brennt er mit dem Stab Millimeter für Millimeter entlang des Bleistiftstriches kleine Stege, die sich wiederum zu einem Liniengeflecht verbinden. Anschließend malt er die so entstandenen Binnenflächen mit färbigen Tuschen aus. So entstehen seltsame bunte Lebewesen, Pflanzen oder auch Häuser. Der immense Gestaltungsdrang ist wohl die Ursache für Eders Ausdauer und Konzentration – etwas völlig Neues, Ungesehenes und Nicht-Einordenbares nimmt Gestalt an.

Galerie der KULTURFORMEN Linz – Pfarrplatz 4, 4020 Linz – TEL 0732 – 26 44 70

Hartheim Impulse_2016_Diskussionsrunde

Hartheim Impulse 2016

„Wer bist du, der du mich so anziehst?“, war der Titel der diesjährigen Hartheim Impulse, die am 17. März 2016  an der Johannes Kepler Universität stattfanden. Ein Tabuthema stand zur Diskussion: Hartheim Impulse beschäftigten sich mit „Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Sexualität“. Im Rahmen von Fachvorträgen und Foren wurden die zentrale Fragen, die sich speziell für die institutionelle Betreuung ergeben, behandelt und die derzeitige Situation kritisch hinterfragt.

v.l.n.r. Mag. Josef Leitner, Mariella Klaffenböck MMH, Landesrat Rudi anschober, Mag.a Julia Peter

LR Rudi Anschober besucht AsylwerberInnen in Alkoven

Am vergangenen Dienstag , den 23. Feb. 2016, besuchte Landesrat Rudi Anschober die Noah-Sozialbetriebe in Alkoven, um sich ein Bild von den Lebensumständen, der hier betreuten asylsuchenden Jugendlichen und Erwachsenen zu machen. ”Wir freuen uns, über die gute Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern Alkovens und den unterschiedlichen Vereinen sowie Initiativen im Bezirk berichten zu können. Durch diese gute Kooperation und Dank der professionellen Arbeit unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haben sich die asylsuchenden Menschen schnell eingelebt und soziale Kontakte aufbauen können”, schildert Mag. Josef Leitner, Geschäftsführer der Noah die derzeitige Lage. Durch diese persönlichen Bekanntschaften gelang es schnell, etwaig bestehende Vorbehalte zu zerstreuen. LR Anschober konnte sich so von einem positiven Miteinander von Asylsuchenden und Einwohnerinnen und Einwohnern in Alkoven überzeugen.

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Ausstellung HELIODOR DOBLINGER in der Galerie der KULTURFORMEN

Eröffnung am Donnerstag, 4. Februar 2016, 19 Uhr

Heliodor Doblinger, 1972 in Salzburg geboren, lebt und arbeitet seit 1976 im Institut Hartheim in Alkoven. Bereits seit Gründung des Ateliers Neuhauserstadl nützt der Euward-Preisträger von 2002 die Möglichkeit, dort sein kreatives Talent zum Ausdruck zu bringen.

Vorherrschendes Motiv seiner Bildwelten war lange Zeit die menschliche Figur. In den letzten Jahren verdichtet sich Doblingers Strichführung zusehends, wodurch oft monolithisch anmutende Formationen entstehen. Sie sind in rasterartige Strukturen eingebunden. Sieht man genau hin, erkennt man in manchen seiner Zeichnungen noch menschliche Wesen, die sich in der Dichte des Farbauftrags zu verstecken scheinen. Durch anhaltende, schaukelnde Bewegungen während des Zeichnens erreicht Doblinger eine gestische, einzigartige Strichführung.

Heliodor Doblinger ist ein Geschichtenerzähler, der seine Gefühlswelt dicht und geballt, trotzdem aber fein und differenziert auf Papier zu bringen vermag.

Pfarrplatz 4, 4020 Linz
43(0)732/26 44 70
kulturformen@institut-hartheim.at