Einladung_Finissage_Ludwig Bachner_2016-1

Finissage zur Ausstellung “Ludwig Bachner”

Finissage der Ausstellung, Do, 15. September 2016, 19 Uhr

Öffnungszeiten: Di bis Sa, 10 bis 19 Uhr 

Ludwig Bachner besucht seit 1995 das Atelier Neuhauserstadel, eine Werkstatt des Institutes Hartheim, wo Menschen mit geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen die Möglichkeit haben, unter professioneller Leitung künstlerisch zu arbeiten. Ludwig Bachner zeichnet Menschen. Es sind Personen aus seiner unmittelbaren Umgebung. Manchmal stellt er sie mit ihren jeweiligen Haustieren oder sonstigen Attributen dar. Er selbst sitzt im Rollstuhl, dadurch ist die Perspektive auf stehende Personen eine andere. Vielleicht erscheinen seine Figuren deshalb oft langgestreckt. Es sind souveräne Darstellungen von kleinen Szenen und Begegnungen, die uns Einblicke in seine Wahrnehmung geben. 

Robert Stähr und Lisa Spalt widmen Ludwig Bachner eine Lesung ausgewählter Texte.

Einladung_Ausstellung_Drachen_2016-1

Ausstellung “…der Drache ist ein Kasper”

Eröffnung am Donnerstag, 22. September 2016, 19 Uhr

Zu sehen bis 22. Oktober 2016

Öffnungszeiten: Di bis Sa, 10 bis 19 Uhr

Im Juli 2016 fand im Atelier Neuhauser Stadel, einer Einrichtung des Institutes Hartheim, ein Drachenbauworkshop statt. Unter der künstlerischen Leitung von Beatrix Kaufmann entwarfen, bemalten und konstruierten Schülerinnen der HBLA für Künstlerische Gestaltung, Linz, gemeinsam mit BewohnerInnendes Institutes Hartheim Papierdrachen. Anschließend ließen sie die Drachen steigen …

… die wunderschönen Drachen sind nun nach Linz in die Galerie KULTURFORMEN geflogen und können dort bis zum 22.Oktober 2016 bewundert werden.

Mag.a Sandra Wiesinger, Mag. Thomas Reinprecht (Fotos: Institut Hartheim)

Neue GeschäftsführerInnen

Ab 1. Oktober bekommen wir eine neue Geschäftsführung. Mag.a Sandra Wiesinger und Mag. Thomas Reinprecht werden als Agogische Leiterin bzw. Kaufmännischer Leiter die Geschicke des Hauses übernehmen.

“Das Institut Hartheim ist ein Haus, das auf lange Jahre erfolgreichen Arbeitens zurückblicken kann. Es ist uns wichtig, auch die Zukunft des Hauses in guten Händen zu wissen2, so Dr. Wolfgang Schwaiger, als Obmann der GSI Eigentümervertreter. Durch den Abgang der derzeitigen Geschäftsleitung war man gefordert, ein neues Führungsteam zu suchen.

Mag.a Sandra Wiesinger (geb. 1977) wird neue Agogische Geschäftsführerin. Sie hat an der Universität Wien Sonder- und Heilpädagogik und an der Universität Krems Personzentrierte Psychotherapie studiert. Nach beruflichen Stationen in einem Kindertagesheim der Stadt Wien als Sonderkindergartenpädagogin und in einer Sonderpädagogischen Ambulanz in Wien ist sie derzeit Leiterin der Klinischen Heilpädagogik des Kepler Universitätsklinikums, Neuromed Campus in Linz. Darüber hinaus ist sie Lehrbeauftragte an verschiedenen akademischen Einrichtungen und ehrenamtlich Mitglied fachbezogener Vereine.

Mag. Thomas Reinprecht (geb. 1972) wird neuer Kaufmännischer Geschäftsführer. Er hat an der Universität Linz Sozialwirtschaft studiert und studiert derzeit nebenberuflich Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsrecht ebendort. Herr Reinprecht begann seine Berufslaufbahn als Gold-, Silberschmied und Juwelier, wechselte dann zur Caritas für Menschen mit Behinderungen. Nach Trainertätigkeit im WIFI OÖ kam er zurück zur Caritas. Er ist derzeit in der Perspektive Handel Caritas gGmbH für die Projektstandorte in OÖ zuständig und österreichweit beratend tätig.

Die Neubestellung der Leitung war notwendig geworden, weil sich Mag. Josef Leitner künftig  im Schwerpunkt seiner Aufgabe als Geschäftsführer der Noah Sozialbetriebe GmbH der Begleitung von asylwerberInnen widmen will. Die Agogische Leiterin Mag.a Krystyna Cieslawski-Banet tritt nach vielen verdienstvollen Jahren ihren Ruhestand an.

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Austellung CHRISTOPH EDER in den KULTURFORMEN Linz

Eröffnung am Dienstag, den 26. April 2016 – zu sehen bis Ende Juni 2016

Interessiert an Grenzbereichen und Schnittstellen, zeigt die Galerie KULTURFORMEN ab 26. April 2016 Tuschezeichnungen und Brandmalereien von Christoph Eder, einem Künstler mit Down Syndrom. Seit 1998 ist er im Atelier de La Tour der Diakonie in Kärnten tätig. Brandmalerei ist eine kunsthandwerkliche Technik, bei der mit einem Brennstab filigrane Linien und Verzierungen ins Holz gebrannt werden.

Für Christoph Eder ist diese Technik jedoch ein künstlerisches Medium. Mit Bleistift skizziert er seine Ideen auf Holzplatten, dann brennt er mit dem Stab Millimeter für Millimeter entlang des Bleistiftstriches kleine Stege, die sich wiederum zu einem Liniengeflecht verbinden. Anschließend malt er die so entstandenen Binnenflächen mit färbigen Tuschen aus. So entstehen seltsame bunte Lebewesen, Pflanzen oder auch Häuser. Der immense Gestaltungsdrang ist wohl die Ursache für Eders Ausdauer und Konzentration – etwas völlig Neues, Ungesehenes und Nicht-Einordenbares nimmt Gestalt an.

Galerie der KULTURFORMEN Linz – Pfarrplatz 4, 4020 Linz – TEL 0732 – 26 44 70

Hartheim Impulse_2016_Diskussionsrunde

Hartheim Impulse 2016

„Wer bist du, der du mich so anziehst?“, war der Titel der diesjährigen Hartheim Impulse, die am 17. März 2016  an der Johannes Kepler Universität stattfanden. Ein Tabuthema stand zur Diskussion: Hartheim Impulse beschäftigten sich mit „Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Sexualität“. Im Rahmen von Fachvorträgen und Foren wurden die zentrale Fragen, die sich speziell für die institutionelle Betreuung ergeben, behandelt und die derzeitige Situation kritisch hinterfragt.

v.l.n.r. Mag. Josef Leitner, Mariella Klaffenböck MMH, Landesrat Rudi anschober, Mag.a Julia Peter

LR Rudi Anschober besucht AsylwerberInnen in Alkoven

Am vergangenen Dienstag , den 23. Feb. 2016, besuchte Landesrat Rudi Anschober die Noah-Sozialbetriebe in Alkoven, um sich ein Bild von den Lebensumständen, der hier betreuten asylsuchenden Jugendlichen und Erwachsenen zu machen. ”Wir freuen uns, über die gute Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern Alkovens und den unterschiedlichen Vereinen sowie Initiativen im Bezirk berichten zu können. Durch diese gute Kooperation und Dank der professionellen Arbeit unserer engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, haben sich die asylsuchenden Menschen schnell eingelebt und soziale Kontakte aufbauen können”, schildert Mag. Josef Leitner, Geschäftsführer der Noah die derzeitige Lage. Durch diese persönlichen Bekanntschaften gelang es schnell, etwaig bestehende Vorbehalte zu zerstreuen. LR Anschober konnte sich so von einem positiven Miteinander von Asylsuchenden und Einwohnerinnen und Einwohnern in Alkoven überzeugen.